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Stabile Beschwerdelage bei schwankenden Eingangszahlen im Mehrjahresvergleich Thüringer Polizeivertrauensstelle legt ihre Zweijahresbilanz vor

16/2026

Die Polizeivertrauensstelle (PVS) der Thüringer Polizei hat ihre Bilanz für die Jahre 2024/25 vorgelegt. Die aktuellen Zahlen zeigen: Das Interesse an der Arbeit der Stelle bleibt hoch, die Entwicklung der Eingänge schwankt jedoch im Vergleich der vergangenen Jahre.

Hinweistafel am Gebäude des TLS

511 Anliegen gingen im zweijährigen Berichtszeitraum ein. Darunter waren 300 Beschwerden sowie 211 sonstige Anliegen, etwa Beratungs- und Informationsanfragen. Damit bestätigt sich der Trend, dass die Vertrauensstelle nicht nur als Beschwerdeinstanz, sondern zunehmend auch als Anlaufstelle für allgemeine Anliegen genutzt wird.

Nach einem Höchststand im Jahr 2024 mit 298 Eingängen sank die Zahl im Jahr 2025 auf 213. Im Vergleich dazu lagen die Werte in den Jahren 2023 bei 226 und 2022 bei 282 Anliegen. Insgesamt bewegt sich das Aufkommen damit weiterhin auf einem stabilen Niveau mit jährlichen Schwankungen. Von den 300 Beschwerden wurden 215 als unbegründet eingestuft, 54 als teilweise begründet und 16 als begründet. In 15 Fällen steht die abschließende Bewertung noch aus. Im Zuge der Beschwerdebearbeitung wurden in 48 Fällen strafrechtliche Ermittlungen gegen Polizeibedienstete eingeleitet. Dies unterstreicht die Kontrollfunktion der Polizeivertrauensstelle und ihre Rolle bei der Aufarbeitung möglicher Fehlverhalten.

Innenminister Georg Maier: „Die Zahlen zeigen, dass die Polizeivertrauensstelle fest etabliert ist. Sie wird genutzt – sowohl für Beschwerden als auch für Beratung. Das ist ein wichtiges Signal für Transparenz und Vertrauen in staatliches Handeln.“

Die Polizeivertrauensstelle arbeitet unabhängig und nimmt Hinweise, Beschwerden und Anregungen aus der Bevölkerung auf. Sie prüft die Anliegen und leitet sie an die zuständigen Stellen weiter.

 

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