Seitenbeginn Zur Hauptnavigation Zum Seiteninhalt

Auslandsbezogener Extremismus

Nicht-religiöser Auslandsbezogener Extremismus

In diesem Phänomenbereich sind sowohl rechts- als auch linksextremistische oder separatistische Organisationen vertreten, die in Deutschland selbst keine eigenen politischen Ziele verfolgen. Eine Zusammenarbeit mit links- oder rechtsextremistischen Organisationen aus dem Inland ist anlassbezogen möglich, stellt aber nicht die Regel dar.  Vielmehr dient Deutschland diesen Organisationen als Rückzugsraum. Von Deutschland aus werden Propaganda betrieben und Geldquellen aufgetan, Kämpfer rekrutiert oder logistische Unterstützung organisiert.

In ihren Heimatländern streben diese Organisationen, in der Regel unter Einsatz von Terror und Gewalt, einen radikalen politischen oder gesellschaftlichen Umbau der bestehenden Verhältnisse an.

Verstoß gegen den Gedanken der Völkerverständigung

Das Bestreben der extremistsischen Organisationen nach Systemveränderung gepaart mit den gewählten Mitteln Gewalt und Terror sind nicht mit dem Gedanken der Völkerverständigung und den diplomatischen Zielen Deutschlands vereinbar. Zudem besteht die Gefahr, dass die Konflikte der Organisationen im Zielland auch nach Deutschland getragen werden.

Bekannte Vertreter extremistischer Bestrebungen mit Auslandsbezug sind bspw. die kurdische Arbeiterpartei PKK, die linksextremistische türkische DHKP-C, die rechtsextremistische türkische „Ülkücü“-Bewegung (auch „Graue Wölfe“ genannt) oder die marxistisch-leninistisch geprägte „Volksfront für die Befreiung Palästinas“ (PFLP).

Weitere Informationen hierzu finden Sie auch auf den Seiten des Bundesministeriums des Innern, des Bundesamtes für Verfassungsschutz, im Verfassungsschutzbericht Thüringen sowie im Verfassungsschutzbericht Bund.

Link zu Bundesministerium des Innern                    Link zum Bundesamt für Verfassungsschutz

Link zum Verfassungsschutzbericht Thüringen    Link zum Verfassungsschutzbericht Bund 

 

Diese Seite teilen

Weitere Werkzeuge